Finca Puerta de Alcala, Teneriffa

Fährt man auf die am Hang thronende Finca Puerta de Alcala zu und sieht die Zufahrtsstrasse, dann vermutet man nicht, wie schön es dort oben ist.

Der Weg ist zuerst ungeteert, eng und führt sehr steil an kleineren Müllablageplätzen und ehemalige Plantagen vorbei. Sobald sich das Tor öffnet, beginnt ein kleines, gut gepflegtes Paradies. Palmen, Bananen, Papaya, Mango, Feigen und vieles mehr wachsen in der Finca. Nicht vergessen wollen wir die freilaufenden Hühner, die mehr als genug Eier für die Bewohner der Finca produzieren. Die Finca hat verschiedene Casas in unterschiedlicher Lage und unterschiedlicher Grösse und Ausstattung. Wir haben im Casa Business und Casa Flores wohnen dürfen.

Das Casa Business liegt am weitesten entfernt vom Eingang und am höchsten. Von hier hat man einen phänomenalen Ausblick über die Küste, den umliegenden Bananenplantagen bis zu den Los Gigantes. Auf der eigenen, gedeckten, aber in alle Richtungen exponierten Dachterrasse mit einem feinen Kunstrasenteppich ist dieser Blick sogar ungetrübt. Das Casa ist allerdings vertikal aufgebaut. Man muss daher gut zu Fuss sein und Treppen steigen können: Zuerst muss man vom Parkplatz den Hang hinauf gehen, am Pool vorbei, einen Treppe rauf, dann steht man auf der kleinen Terrasse vor dem Casa. Die Dachterrasse ist noch ein Stock höher. Alles Gute hat eben seinen Preis. Das Casa liegt aber eben auch direkt am Pool, d.h. der Weg dorthin ist kurz und man sieht, ob er gerade belegt ist, was er in unserer Zeit dort nie war. Das Casa selber ist in Eigentümerqualität ausgerüstet, so dass hier an kaum etwas fehlt. Die Küche ist perfekt ausgestattet: von vielen Töpfen mit Deckeln und Pfannen bis hin zu Designergeschirr. Auch der Fernseher von Philips und die Surroundanlage von Bose zeugen davon, dass hier früher der Eigentümer persönlich gewohnt hat. Das Schlafzimmer hat (zumindest für uns) die perfekte Matratze und gute Kissen. Noch nie haben wir in einer gemieteten Unterkunft so gut und lange schlafen können, wie im Casa Business. Dies liegt neben dem guten Bett auch an der Möglichkeit, die Fenster zu verdunkeln. Der kühle Windzug durch die Insektengitter sorgt für eine angenehme Temperatur. Das Badezimmer verfügt über einen Doppelwaschtisch, WC, Bidet, Urinal und eine grosse Dusche mit Glasduschkabine. Die Schränke im Schlafzimmer sind riesig. Aufgrund der exponierten Lage hat das Casa nur wenige Fenster, um die Temperatur niedrig zu halten. Die Klimaanlage haben wir allerdings nie gebraucht. Grosse, getönte Scheiben zur kleinen Terrasse, die über eine Markise beschattet werden kann, erlauben einen Blick nach draussen. Essen kann man sowohl auf dieser Terrasse, als auch auf der Dachterrasse. Dann muss man alles über die schmale Treppe hinauf tragen.

Das Casa Flores liegt direkt am Eingangstor, d.h. man kann mitbekommen, wer kommt und geht, wenn man es will. Sein Auto kann man direkt am Casa parken, und in nur wenigen Schritten aufwärts steht man auf der hauseigenen, riesigen Terrasse mit Tisch, Stühlen, Schirm und Liegestühlen. Hier ist alles auf einer Ebene, was echte Vorteile mit sich bringt. Das Casa selber verfügt über einen grossen Wohn-Essbereich. Die Küche für 6 Personen ist gut, aber nicht so gut ausgestattet, wie die des Casa Business für nur 2 Personen. Auch der Platz zum Abstellen von Nahrungsmitteln ist begrenzt. Der klare Vorteil heutzutage: das Casa hat seinen eigenen WLAN-Router. In den Schlafzimmern stehen ebenfalls grosse Betten. Zwei der Schlafzimmer lassen sich nicht verdunkeln, so dass die Morgensonnen einen langsam weckt. Ein Schlafzimmer kann verdunkelt werden; dieses ist aber auch das wärmste der Zimmer. Der Platz in den Schränken ist zwar begrenzt, aber mehr oder weniger ausreichend. Die beiden Badezimmer haben jeweils nur einen Einzelwaschtisch. Sobald man aber durch die grosse Fenster aus dem Wohn-Essbereich auf die grosse, mit Holz erstellte gedeckte Terrasse schaut, fühlt man sich gleich wohl in diesem Casa. Es ist sicherlich das beliebteste Casa; das merkt man an den ersten Abnutzungserscheinungen, die aber leicht zu korrigieren sein werden.

Weil die Finca direkt an den grossen Bananenplantagen steht, gibt es derzeit eine kleine Fliegenplage, die das Leben etwas schwerer macht. Wenn wir aber das riesige Gran Melio Resort in Alcala von hier oben sehen, dann wissen wir, dass wir nirgends lieber als hier sein wollen. Ist das ruhig hier! Wo kann man sonst alleine auf einem 10’600qm-grossen Areal Lustwandeln? Wir werden gerne wiederkommen.

Wen dank unserer Zeilen die Reiselust gepackt hat, bitten wir bei der Buchung auf http://www.sued-teneriffa.de/ den Code „E2016“ zu nutzen.

 

Der Artikel ist auch auf Yelp gepostet.

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