Audi A4 Display: Weil wir es immer so gemacht haben

Audi A4 Display: Weil wir es immer so gemacht haben

In der analogen Zeit klassischer Armaturenbretter konnten Automobilhersteller Informationen am besten mittels einer Nadel darstellen, die sich über eine Skala eines Rundinstrumentes bewegte. Die hier gezeigten Informationen dienten hauptsächlich dem Schutz des Verbrennungsmotors und dem sicheren Ankommen am Ziel: Geschwindigkeit, Drehzahl, Kühlmitteltemperatur, Ölstand oder Öldruck. Sie transportierten aber auch die Information „Wieviel Kraftstoff ist noch im Tank?“ bevor die wirklich interessante Information berechnet werden konnte: „Wie weit komme ich noch?“ Neuere Armaturenbretter sind ein Mix geworden aus Klassik und Moderne: Sie scheinen vollgepackt mit Informationen. Und warum? „Weil wir es immer schon so gemacht haben und uns nicht trauen, Kunden zu vergraulen, wenn wir etwas weglassen.“ Das Problem mit dem Nicht-Weglassen-Können ist aber wie beim Menschen: es verfettet und zeigt zu viel unwichtige Information an. Das Display des Audi A4, den ich kürzlich als Mietwagen hatte, macht dieses sehr schön deutlich. Da denken die klassischen Hersteller leider häufig „mehr ist mehr“.

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